Die Fakten

Betrachtungen
1. Forschungsschwerpunkt -- Humus --
2. Forschungsschwerpunkt -- Bodenfruchtbarkeit --

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Humate = eingetrocknete Huminstoffe mit
kristallisierten Nährsalzen
Betrachtungen 

Der Träger der Bodenfruchtbarkeit ist der Humus.
Die Bedeutung des Humus wurde von der Praxis schon frühzeitig erkannt, nicht aber der Weg seiner Entstehung. Auch nicht seine wahre Gestalt, sein Aussehen.
Die Mitte des 19.Jahrhundert aufblühende materialistische Naturauffassung hat die sämtlich entwickelten „Humustheorien” auf das Abstellgleis verbannt.

Seit her wird synonym alle tote organische Biomasse im und auf dem Boden als „Humus” bezeichnet.
Diese Denkweise lässt im praktischen Handeln der Landwirtschaft und Kompostwirtschaft zu viel Spielraum, bei dem was man als „Humus” auf den Acker streut.
Das Puffervermögen unserer Ackerböden wird durch vielfältige Stoffeinträge weit überreizt.
Unsere Böden verkommen so zur größten Flächen-Deponie.


eine mischende Bodenbearbeitung
Die Unsicherheit in der Landwirtschaft war noch nie so groß.
Die „Lehren” driften weit auseinander. Nicht nur zwischen konventionell zu ökologisch wirtschaftenden Betrieben, auch untereinander gehen die Thesen von „guter fachlicher Praxis” weit auseinander.

Mit dem Aufkeimen des Biolandbaus des ökologischen Wirtschaftens gewinnen zumindest natürliche Prozesse wieder an Bedeutung.

Aber leider gibt es keinerlei wissenschaftlichen Vorlauf für die Bewältigung dieser grundlegenden Struktur-Wende in der Landwirtschaft.
Außer die alten Hüte, wie Kalken, Leguminosen Anbau, Mischkulturen, Tiefenlockerung, Bodendurchlüftung, Mulchen und neuerdings die Holzkohle.
Die Erträge im Ökolandbau dümpeln dennoch oder gerade deswegen noch in der Bedeutungslosigkeit.
Die Situation ist günstig für Geschäftemacher und Pseudowissenschaften.
Die Unkenrufe der Kritiker, es gäbe ja so wie so zu viel Nahrungsmittel, sind hierbei nicht Hilfreich.
Die Ernährungssicherung der immer schneller wachsenden Weltbevölkerung über den Ökolandbau zu sichern, steht vorläufig noch in weiter Ferne.
Auch die Überlebensfähigkeit der Höfe ohne Subventionen steht so auf dem Prüfstand.

Das Scheitern des ökologischen Gedankens wäre ein folgenschwerer Rückschlag für eine gesunde nachhaltige Natur, der Klimaentwicklung sowie der menschlichen Gesundheit.


Versuchspflanzen Mais, 3 bzw. 5 Pfl. im 10l Topf
mit reinem MC-Kompost
Die „MIKROBIELLE CARBONI- SIERUNG” zeigt Wege auf.

Mein Forschungsziel war es dem Phänomen Humus eine Gestalt ein Gesicht zu geben, seine bio-chemische Bedeutung und Leistungskraft nachzuweisen.
Ich wollte mit Fingern auf eine sichtbare Substanz zeigen und sagen:

„DAS IST HUMUS; SO SIEHT ER AUS” (gleichnamiges Buch)

Die Ansicht Albrecht Thaers, „der Humus allein wäre in der Lage, die Nahrung für die Pflanzen zu liefern” ... wurde in den letzten 200 Jahren abgelehnt, ja verpönt.
Das natürliche Verfahren der „Mikrobiellen Carbonisierung”, also der Prozess der wahren „Humifikation”, liefert die noch fehlenden Beweise.

Es muss bei allen Akteuren die Erkenntnis reifen, Landwirtschaft ist anthropogene Natur, auch diese Natur ist und bleibt Biotechnologie, keine Werkbank und keine Chemiefabrik.

Weichbraunkohle durch Inkohlung von Biomasse,
MC-Verfahren
Landwirtschaftliche gärtnerische Fachberatung

Tätigkeitsschwerpunkte:

Umwelt - Boden - Wasser - Luft - Pflanzen
(keine Vertretertätigkeit)
Theoretische und praktische Seminare

Anleitung und Hilfestellung

Eine Hilfe zur Selbsthilfe

Wir ackern für Ihren Ertrag

Huminstoffe Plastisch
Eigener Forschungsschwerpunkt:

Die Mikrobielle Carbonisierung, der biogeochemische Vorgang der Humifikation.
Das Management einer nachhaltigen Bodenfruchtbarkeit.

Zielgruppen:

Ökologischen und konventionellen Land- und Gartenbau, Kompostwirtschaft

Gäa, Demeter, Bioland, Biopark, Naturland, Bauernverband, Bauernbund
Mitgliedschaften:

ANS e.V. (Arbeitskreis für die Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen e.V.)
DGAW (Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft)

Humate mit sichtbaren Kristallen
Beratungs-Themen und Fragestellungen:

Wie werden aus allen pflanzlichen und tierischen Abfällen von Feld, Stall und Hof wertvolle Ressourcen, die die vollständige Nahrungsgrundlage für die neue Saat liefern?

Was kann die Mikrobielle Carbonisierung bei der Nutzung aller Wirtschaftsdünger leisten?

Wie kann die funktionale Diversität, die Vielfalt an Schaltungen und Prozesse im Boden durch die Mikrobielle Carbonisierung positiv beeinflusst werden?

Was muss man bei der Bodenbearbeitung ändern? Denn Nährstoff-Vorrat und Nährstoff-Verfügbarkeiten sind nicht das Gleiche.

Was ist „Dauerhumus”, wie sieht er aus, wie kann man ihn erzeugen?

Was ist bio-chemisch betrachtet „Biogasgülle”, ein Gärrest? oder Faulschlämme? Warum ist die Antwort so wichtig?

Wie lassen sich aus Wirtschaftsdüngern Problem-Düngemittel wie Stickstoff, Schwefel und Phosphor zurückgewinnen?

Sind wirklich nur die Leguminosen zur Luftstickstofffixierung befähigt?

WW im Mai, Bestockung 890 Halme/m² rein org.
Düngung
Gedanken und Anmerkungen:

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1. Forschungsschwerpunkt -- Humus -- 

Die Mikrobielle Carbonisierung beschreibt den natürlichen Prozess vom „unvollständigen” mikrobiellen Abbau toter organischer Substanzen, den Weg der wahren Humifikation. Unvollständig, denn im Ergebnis stehen hoch energetische Kohlenwasserstoffe, welche auf natürlichem Wege nicht weiter verstoffwechselt werden können. Diese „Reststoffe” aus der Zersetzung toter organischer Substanzen, bilden den wertvollen Dauerhumus mit all seinen positiven Eigenschaften. So kann er auf chemischem Wege, Wasser und Nährstoffe pflanzenverfügbar speichern, selbst aber nicht von den Pflanzen oder Bodenmikroben aufgenommen oder verwertet werden. Chemisch ist der Dauerhumus ein Stoff, er besteht aus einer variablen Molekularstruktur und ist ein lebenswichtiger Katalysator für die Pflanzenwelt im Boden.

Die Entdeckung der MC lässt die Zusammenhänge von Klimaentwicklung und Abbau toter organischer Substanzen in einem völlig anderen Licht erscheinen. Die gegenwärtig gepriesene „Neutralität” des Kohlenstoffdioxids zwischen Aufbau und Abbau der Biomassen, könnte nachweislich zu einer Kohlenstoffsenke im Boden verschoben werden.

So lange unser Denken und Tun, auf der Annahme beruht, dass Humus = alle organische Bodensubstanz ist, lässt sich Humus (OBS) im Boden nicht anreichern, da er (OBS) sich durch laufenden Abbau eher in einem Fließgleichgewicht befindet. Die MC belegt aber, dass bestimmte Verbindungen des Kohlenstoffs aus der toten Biomasse, in einer nicht abbaubaren Form, im Boden angereichert werden können. Ja mehr noch, der „Dauerhumus” in dieser Form, auch der Vorläufer der heutigen Braunkohle ist (entgegen dem propagierten Inkohlungsprozess, wo Torf als Vorstufe benannt wird).

Als Lösungsweg zur Verbesserung der Umweltdaten sprechen auch alle bisherigen Ergebnisse für die MC – Variante. Starke beißende Gerüche, wie sie ständige Begleiterscheinung von Kompostwerken, Biogasgülle, Klärschlamm u.ä. sind, suchen wir bei MC – Komposten vergeblich. Denn diese stinkenden Gase beinhalten die wertvollen Nährstoffe, welche so ungenutzt, zum Nachteil unserer Umwelt, unwiederbringlich verloren gehen. MC – Kompostierung bindet den Stickstoff, Schwefel, Phosphor u.a. Nährstoffe. Die als gefährlich eingestuften Schwermetalle werden sulfidisch gebunden und bleiben der Pflanzenwelt als essentielle Spurenelemente erhalten.

Nachhaltigkeit, oder eine nachhaltige Landwirtschaft gelingt nur durch Recycling. Effiziente Ressourcennutzung fängt mit dem vollständigen Recycling aller anfallenden toten Biomassen an.

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2. Forschungsschwerpunkt -- Bodenfruchtbarkeit -- 

Das Management einer nachhaltigen Bodenfruchtbarkeit

Aufgabenstellung:

  • Was ist Bodenfruchtbarkeit?
    1. Die stoffliche Verfügbarkeit der pflanzlichen Bausteine im Umfeld der Pflanze.
    2. Das Vorhandensein der Katalysatoren für die Aufbereitung, Bereitstellung und Übergabe der Stoffe an die Pflanze.

Zu 1. Die Bodenfruchtbarkeit ist nur messbar durch den Ertrag der Pflanzenmasse in Kilo und Tonne. Diese Masse kann nur gebildet werden durch die Anhäufung von Stoffen.

Zu 2. Die zum Pflanzenwachstum erforderlichen Stoffe sind in der Lithosphäre und der Atmosphäre „eigentlich” vollständig vorhanden. Entscheidend ist die Kenntnis über die Einflussfaktoren, diese Stoffe pflanzenverfügbar zu machen.

Feldversuch: der Versuch soll deutlich machen, dass es tatsächlich nur an diesen zwei Schwerpunkten liegt, ob ein Boden als fruchtbar oder unfruchtbar bezeichnet wird.

Dazu werden auf einer befestigten (geschotterten) Stellfläche ca. 5 bis 8 cm (Unebenheiten) MC – Komposte aus jeweils unterschiedlichen Input Stoffen aufgetragen und mehrfach mit einer Glattwalze angepresst.

Im Anschluss erfolgten verschiedene Aussaaten und Pflanzungen.

30.04. Steckzwiebeln
2.05. Mais / 3.05. Möhren, Rote Beete / 15.05. Gurken, Buschtomaten, Salat u.a.

Es erfolgte keine mineralische oder andere zusätzliche Düngung und keine Bewässerung
Der natürliche Niederschlag war auch nicht üppig mit unter 30 Liter/m² im gesamten Zeitraum vom 1.05. bis 30.06.