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Mit der Natur in die Zukunft,

...oder mit dem Kopf gegen die Wand?

Wenn wir über das Klima reden, sind die Menschen nicht zwangsläufig einer Meinung. So werden einerseits bei der Routenfindung zur Klimawende vollmundig weite Ziele gesteckt oft mit dem Unterton, dabei bitte nicht allzu große Spuren zu hinterlassen. Meist stehen uns viele Gedanken im Weg, evtl. liebgewordene Dinge aufgeben zu müssen oder die Angst vor dem unbekannten neuen Weg. Selbst die Unentschlossenen sind der Auffassung, dass Neue zwingend voran bringen zu wollen aber bitte nicht zwangsläufig das Alte verdrängen?

Andererseits helfen auch Jene nicht, die in blinden Aktionismus ausbrechen und ständig einen neuen „Schwarzen Peter“ vor sich her treiben. Mal ist das Flugzeug, mal das Auto und ein anderes Mal die Gülle an Allem schuld. In der Politik ist es hipp, erst zu spät, dann den Teufel an die Wand und zu letzt die Zukunft mit einfallsreichen Worten wieder Bund zu malen und alles für die Sucht nach billigen Beifall.

Eine Route kann erst dann geplant werden, wenn man sowohl das Ziel als auch den Ausgangspunkt genau definieren kann. Also woher stammen die CO2 - Emissionen mit denen wir es zu tun haben und welche Wege führen nachweislich in langfristigen CO2 - Senken?

Der natürliche Kohlenstoff - Kreislauf dreht sich im weitesten Sinne immer um den Aufbau und den Abbau von Biomassen. Ob nun Biomassen bei der Ernährung von Menschen und Tieren abgebaut werden, oder für die Energiegewinnung verbrannt werden. Am Ende jeden Abbaus steht der Kohlenstoff wieder in Form von Kohlendioxid in der Luft für neues Pflanzenwachstum bereit. Bis hier her, und so war es viele Jahrhunderte, reden wir von einer Klimaneutralität.

Neu in der Erdgeschichte ist der unbändige Energiehunger des Menschen. Somit gelangen zusätzlich in den Kohlenstoff - Kreislauf die CO2 - Emissionen aus den fossilen Brennstoffen, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, die die Natur bereits dauerhaft aus dem Verkehr genommen hatte. Genau wegen dieser zusätzlichen Mengen CO2 - Emissionen ändert sich gegenwärtig das Weltklima.

Für eine Klimawende hilft auch kein CO2 - neutrales Wirtschaften, dass ist nicht neu, es ist auch keine Erfindung des Menschen, es bezeichnet nur den ganz normalen Kreislauf des Kohlenstoff in der Natur. Nicht mehr und nicht weniger. Auch finanzielle Repressionen, Elektromobilität und das Zudecken von Bioabfällen, mindern den CO2 - Gehalt in unserer Atmosphäre nicht um ein einziges Gramm. Helfen können nur handfeste praktische Lösungen den überschüssigen CO2 - Gehalt aus unserer Atmosphäre, in dauerhafte Senken zurück unter die Erde zu bringen.

(Abgesehen von der Möglichkeit, Erdöl in Form von Plastiktüten im Meer zu versenken!) Welche Alternativen außer dem Dauerhumus bleiben uns noch? Welch ein riesiges Potential hat die Natur mit dieser „Idee“ geschaffen? Dabei eine rein natürliche Regulierung der CO2 - Konzentration in unserer Atmosphäre eingerichtet. Die Natur hat diese Möglichkeiten mit den fossilen Kohlenstoffen vorgelebt. Ein einfaches Recycling von Biomassen, eine MC - Kompostierung, kann allein den fossilen Kohlenstoff zurück unter die Erde bringen. ... Und es tut nicht einmal weh.

Helfen wir klimafreundliche Innovationen voranzubringen, um ineffiziente klimaschädliche Technologien los zu werden. Bei solchen externen Effekten versagt die regulierende Wirkung des Marktes. Hier hilft nur Einsicht und Weitsicht, um das KLIMAZiel noch vor dem Kollaps zu erreichen.

So geht meine Botschaft an Bauern, Gärtner und Kompostierer, sie sind in ihren Denken und Handeln völlig autark, auf niemandes Weisung oder Unterstützung angewiesen. Sie handeln eigenverantwortlich und selbstbestimmt im Rahmen der bestehenden Gesetze. Folgen sie den Lösungen der Natur in eine klimafreundliche Zukunft.

W.Witte
Oktober 2019